Die Sache mit den Namen für Datenfelder, Parameter, Datengruppen

Als die entwickelnde Person ist man während der Entwicklung einer Applikation natürlich der schlauste Mensch der Welt. Man weiß, wofür die Datenfelder benutzt und womit sie befüllt werden, man erkennt die Namen und Titel bereits am Geschmack – man LEBT quasi diese Applikation. Hat man sie sich aber ein paar Wochen nicht angeschaut, tappt man aber direkt wieder wie alle anderen Entwickelnden im Dunkeln. Dokumentationen helfen natürlich, vielleicht in einem anderen Tool, auf jeden Fall aber auch im Quelltext, aber die größte Hilfe sind natürlich sinnvolle Namen und Titel. Die Namen entsprechen natürlich den Namen der Tabellenspalten in der Datenbank, während die Titel eher für die Eingabeelemente benötigt werden. Letzteres lässt sich ja zur Not ganz einfach in der Maske anpassen, ersteres ist relevant für Datenbankabfragen im Prozessteil.
Gleiches gilt für Parameter, die zwischen Seiten herumgereicht oder in Prozesse gestopft werden. Es ist einfach super sinnvoll, wenn man am Namen erkennt, was sie machen, beinhalten, wofür sie benutzt werden oder meinetwegen auch, was ihr Lieblingspokémon ist.
Eine ganz alte Faustregel in der Software-Entwicklung ist es daher tatsächlich: Entwickle auch für die Entwickler, die nach dir kommen, denn meistens bist du das sogar selbst.

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[…] mit Intrexx zu geben. Mir ist nämlich, als sei es erst gestern gewesen, als ich euch ein paar handliche Tipps zur Entwicklung besserer Applikationen mit Intrexx gab, allerdings ist das nun auch schon wieder über 2 Jahre her und ich weiß natürlich auch […]